# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1902_S66 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 66 Verhandlungen der 25ſten Allgemeinen oder lungen vorhandene Kaſſenvorrath reichte bei Weitem nicht aus, die begehr⸗ ten Summen auszuzahlen. Zur Erhärtung diene folgende kurze Zuſammen⸗ ſtellung: Im dritten und vierten Quartal 1899 wurden begehrt: $13,469.11; ausgetheilt wurden: $3588.34. — In den vier Quartalen 1900 wurden be⸗ gehrt: $22,853.21; ausgetheilt wurden: $7706.84. — In den vier Quar⸗ talen 1901 wurden begehrt: $20,674.89; ausgetheilt wurden: $8479.85. — Im erſten und zweiten Quartal 1902 wurden begehrt: $5543.63; aus⸗ getheilt wurden: $5040.05. — Summa der begehrten Gelder: $62,540.84; Summa der ausgetheilten Gelder: $24,815.08. „Dieſe kurze Zuſammenſtellung zeigt, in welcher Verlegenheit ſich Ihre Commiſſion bei den vierteljährlichen Vertheilungen meiſt befunden hat. Dieſe Verlegenheit würde aber noch größer geweſen ſein, wenn nicht die um Unterſtützung bittenden Diſtricte ſich aufs äußerſte angeſtrengt hätten, durch Collecten ſo viel als möglich ſelbſt aufzubringen, und wenn nicht, nament⸗ lich von zwei Synodaldiſtricten — nämlich vom Mittleren und inſonderheit vom Illinois⸗Diſtrict — namhafte Summen der Allgemeinen Inneren Miſſionskaſſe zugewieſen worden wären. Sehr zu Statten kam Ihrer Com⸗ miſſion auch der Umſtand, daß der Minneſota⸗ und Dakota⸗Diſtrict, der zuweilen etliche Tauſende von Dollars gebrauchte, ſeit Auguſt 1901 keinen Zuſchuß mehr begehrt hat. „Mit dem allen ſoll jedoch nicht geſagt ſein, daß nun die Anforde⸗ rungen an die Allgemeine Innere Miſſionskaſſe in Zukunft ſich verringern werden. Sie werden ſich vorausſichtlich vermehren; z. B. wird Kanſas, deſſen Miſſionsfeld ſich immer weiter ausdehnt, in Zukunft mehr bedürfen, und inſonderheit unſer jüngſter und an Zahl kleinſter Diſtrict, der faſt nur aus Miſſionsgemeinden beſteht, der Oregon⸗ und Waſhington⸗Diſtrict, wird noch kräftigerer Hülfe bedürfen, da in ſeinem hoffnungsvollen Miſ⸗ ſionsgebiet in dieſem Jahre fünf neue Arbeiter nöthig ſind, wie uns unter dem 16. April dieſes Jahres der Secretär der Miſſionscommiſſion des Diſtricts gemeldet hat. Derſelbe ſchließt ſein Schreiben mit folgenden Worten: ‚Soll die Synode einigermaßen einholen, was im Pacific⸗Nord⸗ weſten vor Jahren verſäumt wurde, oder genauer: will ſie, da nun wiederum ein ſo ſtarker Einwanderungsſtrom ſich hierher ergießt, nicht zum zweiten⸗ mal die Gelegenheit verfehlen, will ſie nicht, daß unſere Glaubens⸗ genoſſen an unſere Gegner verloren gehen, dann muß ſie jetzt handeln, und wir, die hieſige Miſſionscommiſſion, ſind verpflichtet, darauf auf⸗ merkſam zu machen.‘ „2. Ihre Commiſſion erlaubt ſich, den Wunſch und die Hoffnung aus⸗ zuſprechen, daß eine Ehrw. Synode Mittel und Wege finden werde, durch welche Ihre Commiſſion in den Stand geſetzt wird, den der Unterſtützung bedürftigen Miſſionsdiſtricten eine kräftigere Hülfe darreichen zu können. „3. Wir erlauben uns ferner, darauf hinzuweiſen, daß die auf Miſ⸗ ſionsfeſten geſammelten Collecten nicht ſelten in viele verſchiedene Kaſſen