# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1902_S62 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 62 Verhandlungen der 25ſten Allgemeinen oder der Anſtalt in treuer Uebereinſtimmung. Es iſt uns keine Differenz unter ihnen bekannt geworden. „Die Ausgaben, welche wir der Ehrw. Synode aufbürden mußten, und deren Betrag am leichteſten aus dem Bericht des Herrn Allgemeinen Kaſſirers erſehen werden kann, kamen hauptſächlich von der nicht gewiſſenhaften Auf⸗ führung des Hauptgebäudes her. Die geringeren Ausgaben entſtanden auf dem gewöhnlichen Wege der Abnutzung und des Einfluſſes von Wind und Wetter. „Die Haushaltungskaſſe beſteht ohne Schulden, obgleich wir keine Ge⸗ meinden um uns herum haben, die uns mit Naturalien unterſtützen könnten. Verſchwiegen werden darf nicht, daß wir dieſes Reſultat der umſichtigen und bis ins Kleinſte gewiſſenhaften Verwaltung aller Betheiligten zu ver⸗ danken haben, wodurch, z. B. auch durch kleinere Reparaturen, der Synode manche Ausgabe erſpart wird. „Die kleine lutheriſche Gemeinde, welche ſich um die Anſtaltsgemeinde geſammelt hat, wird regelmäßig mit Predigt und Verwaltung der Sacra⸗ mente bedient. Durch die Arbeit unſerer treuen Profeſſoren iſt ja auch die treulutheriſche Gemeinde in White Plains, N. Y., entſtanden, die jetzt einen eigenen Paſtor hat. Sie müſſen leider faſt unabläſſig bald hier, bald dort mit Dienſtleiſtungen im Predigen aushelfen, ſo daß ihre Thätigkeit auch den Charakter der Miſſion trägt. „Da ſtets etliche Schüler, wenn wir ſie nicht zurückweiſen wollen, be⸗ ſonderen Unterricht bedürfen, bis ſie endlich das Penſum der Klaſſe bewäl⸗ tigen können; da, wie oben angedeutet, die ganze Verwaltung des Haus⸗ haltes, was Kaufen, Bezahlung und Buchung der täglichen Bedürfniſſe, Reparaturen von kleineren Schäden ꝛc. betrifft, in ſo wenigen treuen Hän⸗ den liegt, ſo will es uns mit Sorge erfüllen, ob unſere Herren Profeſſoren nicht unter der Laſt erliegen müſſen. Sie haben nicht geklagt, und wir führen es bloß dankbar an, um den theuren Gliedern der Synode auch hier⸗ durch einen Einblick in ihre Arbeit zu geben. „Die uns anvertraute Anſtalt hat bis jetzt keine Bewilligung für Biblio⸗ thek und Naturaliencabinet erhalten. Und doch ſind beide Einrichtungen nöthig. Den Schülern ſollten ſorgfältig ausgewählte Bücher zur Verfügung ſtehen. Die bis jetzt vorhandene Ausrüſtung der Schüler für das Studium der Chemie iſt Privateigenthum. Die Lehrerbibliothek bietet faſt gar nichts. Wir bitten daher, die Ehrw. Synode möchte auch für Hawthorne eine jähr⸗ liche Summe zur Anſchaffung von Büchern und Lehrmitteln ausſetzen. „Sodann glauben wir, daß wir unſerer Pflicht als einer Aufſichts⸗ behörde nicht nachkommen würden, wenn wir nicht die Aufmerkſamkeit auf Folgendes lenken wollten. „Der Oeſtliche Diſtrict ſprach bei der Uebergabe der Anſtalt den Wunſch aus, dieſelbe möchte im Laufe der Zeit zu einem Vollgymnaſium erweitert werden. In unſerem Bericht vor drei Jahren berührten wir die Sache