# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1902_S58 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 58 Verhandlungen der 25ſten Allgemeinen oder einem Vollgymnaſium erweitern, und hinſichtlich der Begründung dieſer Bitte Seitens der Aufſichtsbehörde erklärte die Synode, daß ſie dieſe Bitte herzlich gern erfüllen würde, wenn die Umſtände durchaus dazu nöthigten. Letzteres aber ſcheine noch nicht der Fall zu ſein. Die Sache liege wohl noch ſo, daß es fürs erſte genüge, wenn den beſtehenden drei Klaſſen noch eine vierte, die Tertia, hinzugefügt werde. In ihrer Verſammlung über drei Jahre könne ja die Synode den Umſtänden gemäß weiter in dieſer Sache handeln. Daher 3. Beſchloſſen, daß die Synode den Antrag, das Progymnaſium zu St. Paul ſchon jetzt zu einem Vollgymnaſium zu erweitern, ablehne, aber anordne, daß eine weitere Klaſſe, nämlich die vierte — die Tertia — ſofort eingerichtet werde. 4. Beſchloſſen, daß zur zweckentſprechenden Herrichtung — ſiehe 2c des Berichtes — des großen dreiſtöckigen, ſchon beim Ankauf des Grund⸗ ſtücks vorhanden geweſenen Gebäudes die Summe von $5000.00 bewilligt werde. 5. Beſchloſſen, daß der unter No. 3 des Berichtes ausgeſprochene Wunſch der Aufſichtsbehörde ſpäter gelegentlich einer anderen Sache berück⸗ ſichtigt werde. (Siehe S. 136.) 6. Beſchloſſen, daß vom Bau von Profeſſorenwohnungen für dies⸗ mal abgeſehen werde. St. Pauls⸗Progymnaſium zu Concordia, Mo. „An Stelle des vormaligen Prof. E. A. Pankow, welcher ſeine Reſig⸗ nation einreichte — welche auch angenommen wurde —, iſt Herr Prof. A. Bäpler, zuletzt Paſtor der Gemeinde zu Little Rock, Ark., berufen und, wie dies ſeiner Zeit der ‚Lutheraner‘ anzeigte, im October 1899 von P. Fr. Rohlfing in ſein Amt eingeführt worden. „Gott hat uns in der Perſon Prof. Bäplers einen tüchtigen und ge⸗ wiſſenhaften Lehrer geſchenkt. Aber nicht nur von ihm, ſondern auch von allen Profeſſoren unſerer Anſtalt kann die Verſicherung gegeben werden, daß ſie nach unſerm beſten Wiſſen mit Fleiß, Treue, Gewiſſenhaftigkeit und Geſchick unter Gottes Segen arbeiten, wie wir uns davon durch öfteren Beſuch der Unterrichtsſtunden eines jeden Lehrers wohl überzeugt haben. Auch hat Gott alle drei bei guter Geſundheit erhalten. „Desgleichen iſt der Geſundheitszuſtand in der Anſtalt unter den Zög⸗ lingen, Gott Lob, ein vorzüglicher geweſen. Vor ſchweren Krankheiten hat Gott die Anſtalt gänzlich bewahrt, und auch der leichteren Erkrankungen ſind verhältnißmäßig wenige geweſen. „Der unter den Schülern herrſchende Geiſt iſt dank der Gnade Gottes ein ſolcher, wie man ihn da erwartet, wo Gottes Wort die Herrſchaft hat.