# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1902_S53 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) Zehnten Delegatenſynode von Miſſouri, Ohio u. a. St. 1902. 53 Synode bezahlt worden ſind und daß auch jetzt keine nachträgliche Extrabewilligung von ihr erwartet wird. Es gereicht vielmehr Ihrer Be⸗ hörde zu einer großen Freude, daß ſie der Synode für die ſeiner Zeit be⸗ willigte Summe von $35,000 ein Gebäude zurückgeben darf, welches nicht nur $9194.05 mehr gekoſtet hat, ſondern auch thatſächlich ſo viel mehr werth iſt. Daß ſie dies thun kann, dankt ſie der Generoſität verſchiedener Perſonen. So haben z. B. die früheren Schüler der Anſtalt die von Kunſt⸗ glas angefertigten Fenſter für die Aula geſtiftet. Die von demſelben Glas verfertigten Hallenfenſter ſind eine zum Andenken des ſeligen Herrn und Frau John Pritzlaff von deren Kindern gemachte Stiftung. Auch die ſonſtige Ornamentirung der Gänge und Aula iſt zurückzuführen auf chriſtliche Milde und Freigebigkeit. So ſind ferner die feinen Beſchläge an den Thüren von der J. Pritzlaff Hardware Co. geſchenkt worden. Die genannten und einige andere kleinere Geſchenke ſind alle mit einbegriffen in der Totalſumme: $44,194.05. Zwar iſt nun das Deficit von $9194.05 noch nicht ganz gedeckt, doch braucht ſich weder die Synode noch deren Behörde deswegen ängſtlicher Sorge hinzugeben. — So danken wir denn Gott, der uns dieſen Bau hat gelingen laſſen und mit demſelben als einem Denkmal ſeiner Güte unſern Collegeplatz geziert hat. Er halte ſeine ſchützende Hand über den⸗ ſelben und mache ihn zu einer Segensſtätte für ſeine liebe Kirche. „N. B. Daß die Aula mit einer ihr entſprechenden Orgel, die die Firma Hinners & Albertſen geliefert hat, geſchmückt iſt, wird alle Synodalen gewiß herzlich freuen, zumal auch dies nicht auf Koſten der Synode geſchehen iſt. Die Schüler haben die erforderliche Summe dazu aufgebracht. Auch haben die Schüler die für Bänke in den Lehrzimmern nöthige Summe zum größten Theil bei ihren Freunden collectirt. „4. Außer dem Neubau ſind noch einige andere bauliche Veränderungen vorgenommen worden. So wurden dem Beſchluß der Synode von 1899 gemäß zwei Profeſſorenwohnungen vergrößert und dafür die bewilligte Summe von $2000.00 verausgabt. Ferner wurde die Küche aus dem älte⸗ ſten Gebäude in das Framegebäude und der Speiſeſaal in das urſprünglich für Wirthſchaftszwecke in Ausſicht genommene Gebäude, ſpeciell in die frühere Aula, verlegt. Auch wurden einige alte Lehrſäle durch Errichtung von Wänden in paſſende Wohnzimmer verwandelt. Desgleichen mußten Waſch⸗ und Badezimmer eingerichtet, der Hof mit Kies bedeckt werden, und was ſonſt der Neubau an Veränderungen mit ſich brachte. Daraus erklären ſich denn auch die etwas größeren Ausgaben, als die Synodalkaſſe ſonſt zu decken gewohnt war. — Die im Jahre 1899 von der Synode beſchloſſene Vergrößerung des Hospitals iſt noch nicht ausgeführt worden. „5. Gerne möchte nun die Behörde die Ehrw. Synode mit der Bitte um neue Geldbewilligungen verſchonen. Vieles hat ſie auch nicht auf dem Herzen; nur zweierlei. Das eine iſt eine Dampfheizung für die alten Gebäude, für welche die Summe von circa $5000.00 erforderlich