# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1902_S43 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) Zehnten Delegatenſynode von Miſſouri, Ohio u. a. St. 1902. 43 keit wegen reſignirt. An ſeine Stelle trat Herr G. Dickler, der zugleich Koch und Bäcker iſt. „Wir haben an die Synode keine Bitte um Neubauten zu richten. Nur möchten wir daran erinnern, daß der ſchon im Jahre 1896 gefaßte Synodal⸗ beſchluß, die Fundamentirung des erſten Holzgebäudes betreffend, nun zur Ausführung kommen ſollte, wenn das Gebäude nicht großen Schaden leiden ſoll. Auch ſollte etwas geſchehen mit den vier Profeſſorenwohnungen, die aus Backſtein erbaut und ſehr feucht ſind. Wir legen der Ehrw. Synode zu gefälliger Erwägung vor, daß dieſe Wohnungen entweder durch Einrichtung von “Furnace”⸗Heizung und Anſtrich der Außenwände oder durch Aus⸗ kleidung der Zimmer mit einer neuen Wand wohnlicher gemacht werden. „Schließlich erlauben wir uns die Meldung, daß die Vermächtniſſe der Anſtalt nach Beſchluß der Ehrw. Synode ſicher angelegt ſind. Ein Ver⸗ mächtniß des Herrn J. H. Henninghaus von Chapin, Ill., im Betrage von $100.00, abzüglich der “inheritance tax” von $3.00, iſt nach Beſtim⸗ mung der Aufſichtsbehörde angelegt worden. „Möge denn auch unſere Prophetenſchule ſein und bleiben ‚ein Same, geſegnet vom HErrn‘!“ (Bericht der Aufſichtsbehörde zu Springfield, Ill.) 1. Beſchloſſen, daß die Aufſichtsbehörde des Seminars zu Spring⸗ field, Ill., beauftragt werde, ſämmtliche Reparaturen der Anſtalt, Trocken⸗ legung der Profeſſorenwohnungen, Fundamentirung des erſten Holzgebäu⸗ des, Centralheizung ꝛc., nach den Plänen des Architekten Haynes herſtellen zu laſſen, zwecks welcher Herſtellung die Synode die Summe von $11,500.00 bewilligt. 2. Beſchloſſen, daß der Antrag, die Synode wolle den Beſchluß: es ſoll die Zahl der Schüler in der Anſtalt zu Springfield die Zahl 175 nicht überſteigen, wieder aufheben, abgelehnt werde. Schullehrer⸗Seminar zu Addiſon, Ill. „Zunächſt haben wir hohe Urſache, Gottes Güte zu preiſen, die auch während der drei letzten Jahre über unſer Seminar gewacht hat. Ihr haben wir es zu danken, daß der Geſundheitszuſtand im letzten Triennium im Ganzen zufriedenſtellend geweſen iſt; nur im December 1900, ſowie im Februar und März 1901 hatten viele Schüler die Grippe. — Auch die lieben Profeſſoren hat Gott bei ihrer vielen Arbeit bei anhaltender Geſundheit er⸗ halten. Eine Ausnahme davon iſt nur Herr Prof. Lindemann, der im Jahre 1901 etliche Monate durch Krankheit verhindert war, ſeine Lehrſtunden zu geben; doch ſeit Beginn des gegenwärtigen Schuljahrs konnte er, Gott Lob, ſeine Lehrarbeit im Seminar wieder in vollem Umfang aufnehmen. „Ueber den Geiſt und das Betragen der Schüler unſerer Anſtalt iſt zu berichten, daß es ja leider unter ihnen nicht an mancherlei Ausbrüchen