# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1899_S121 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) Neunten Delegatenſynode von Miſſouri, Ohio u. a. St. 1899. 121 2. Neperan: Director H. Feth $900.00; Prof. R. Heintze $900.00, ohne freie Wohnung; Prof. H. Stein $850.00, ohne freie Wohnung. — 3. Seward: Director G. Weller $1000.00; Prof. F. W. Hackſtedde $900.00. — 4. Concordia: Director J. H. C. Käppel $1000.00; Prof. A. H. Schöde $800.00. Beſchloſſen, daß folgende jährliche Penſionen bewilligt werden: 1. für Prof. Wyneken — welcher ſich bereit erklärt hat, der Synode auch fernerhin nach Kräften zu dienen — $744.00; 2. für Prof. K. Brauer $450.00; 3. für Frau Prof. Häntzſchel $420.00; 4. für Frau Prof. Lange $420.00; 5. für Frau Paſtor Brunn (in Steeden) $125.00. Anmerkung: Für Frau Miſſionar Landsmann — $240.00 — ſiehe S. 92. Beſchloſſen, daß, wenn in Zukunft ein Profeſſor an eine unſerer Lehranſtalten neu berufen wird, die Feſtſtellung des Gehaltes desſelben durch die betreffende Aufſichtsbehörde nur mit Berathung und Genehmigung des Allgemeinen Präſidiums geſchehen ſoll. Unterſtützungsſache. „Der gegenwärtige Bericht erſtreckt ſich über den Zeitraum von drei Jahren, nämlich vom 1. April 1896 bis zum 1. April 1899. — Etwas Außerordentliches hat die Commiſſion nicht zu berichten, da ihre Thätigkeit ſich nur in den altgewohnten Grenzen bewegt hat, die man mit den zwei Worten ‚Einnahme' und ‚Ausgabe' kurz bezeichnen kann. In dem vorigen Bericht konnte der Synode die erfreuliche Mittheilung gemacht werden, daß die Allgemeine Unterſtützungskaſſe durch zwei Vermächtniſſe im Betrag von $1352.00 bedacht worden ſei. Der gegenwärtige Bericht kann eine ſolche erfreuliche Mittheilung nicht mehr machen, da ſich die Einnahme lediglich auf die Ueberſchüſſe vom homiletiſchen Magazin und von der Raithelſchen Stiftung beſchränkt hat. Dennoch iſt es der Allgemeinen Commiſſion mög⸗ lich geweſen, den Geſuchen ſolcher Diſtrictscommiſſionen, die um Zuſchuß aus der Allgemeinen Kaſſe baten, nachzukommen. Einige Beſchlüſſe der letzten Delegatenſynode (vgl. Bericht 1896, S. 123) ſind entweder gar nicht oder nur theilweiſe befolgt worden; gar nicht der Beſchluß, ‚daß die Diſtricts⸗ commiſſionen verpflichtet ſein ſollen, ihre Ueberſchüſſe an die Allgemeine Commiſſion abzuliefern', nur theilweiſe der Beſchluß, ‚daß die Diſtricts⸗ commiſſionen ſpäteſtens bis zum 15. Januar jeden Jahres an die Allgemeine Commiſſion zu berichten haben, über die Anzahl aller Unterſtützten, ſowie über die Summen der Ausgaben und Einnahmen'. Die Folge davon iſt, daß die Allgemeine Commiſſion unmöglich einen Ueberblick über die ganze Unterſtützungsſache bekommen kann, und eigentlich nichts weiter thut, als daß ſie Gelder einnimmt, darüber Buch führt und an die einzelnen Diſtricts⸗ commiſſionen wieder auszahlt. Es hat den Anſchein, als ob nur die Diſtricts⸗ commiſſionen, welche Geld bedürfen, ſich verpflichtet ſehen, ſich an die All⸗