# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1899_S84 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 84 Verhandlungen der 24ſten Allgemeinen oder Gaſthaus zugleich als Gottesdienſtlocal dienen muß. Das kleine Local, welches künftig Gottesdienſtzwecken dienen ſoll, hat ungenirten ſeparaten Eingang von außen, verliert dadurch mehr den bisherigen privaten Charakter und iſt geeignet, mehr Gäſte (für welche Raum vorhanden iſt) heranzuziehen. Die Pilgerhausgemeinde wird daher auch ſehr dankbar ſein für Bewilligung des zur Erhaltung des Pilgerhauſes beantragten Zuſchuſſes. Ferner kommt betreffs der Erhaltung der Emigrantenmiſſion in Bremen die Bewilligung meines Gehaltes in Betracht. Auch hier iſt ein Zuſchuß von circa 1200 Mark nöthig. Alles in allem iſt daher zur Beſtreitung der Koſten für Er⸗ haltung der Emigrantenmiſſion in Bremen ein Zuſchuß von $425.00 bis $450.00 per Jahr erforderlich. Was den ‚Verein für evangeliſch⸗lutheriſche Auswanderer⸗Miſſion‘, welcher hier in Bremen ſeinen Sitz hat, und welcher nur für die Miſſouri⸗Synode arbeitet, betrifft, ſo hat derſelbe noch nicht viel thun können, weil die Zahl ſeiner Glieder eine nur geringe iſt. Es wäre daher ſehr wünſchenswerth, wenn ſich bei einem Mindeſtbeitrag von 25 Cents jährlich recht viele Mitglieder innerhalb der Synodalconferenz anwerben ließen, damit die Emigrantenmiſſion auch in Deutſchland erhalten bleibt. — Gott aber, deſſen Werk ja die Emigrantenmiſſion drüben und hier iſt, möge ſeinen Segen zu den Beſchlüſſen der Ehrw. Delegatenſynode geben.“ (Auszug aus dem Bericht des Miſſionars der Emigrantenmiſſion, Herrn W. Schmidts, zu Bremen, Deutſchland.) „Mit großem Intereſſe habe ich den Bericht unſers lieben Schmidt ge⸗ leſen, welchen er für die ehrwürdige Delegatenſynode verabfaßt hat und unterſtütze ich aufs herzlichſte deſſen Vorſchläge. Von den von ihm er⸗ betenen 500 Mark will ich gern die Hälfte auf mich nehmen, damit wir für unſere Auswanderer und die Beſucher von drüben, deren in dieſem und ganz beſonders im nächſten Jahre nicht wenige ſein werden, ein Raum in unſerm Pilgerhauſe geſchaffen werden kann, wo ungeſtört unſere Gottes⸗ dienſte und die Morgen⸗ und Abendandachten abgehalten werden können. . . . In meiner Stellung hier komme ich tagtäglich mit den Auswanderern in Berührung, da ich . . . darauf zu ſehen habe, daß alle vor ihrer Ein⸗ ſchiffung geimpft und auch ſonſt in ſanitärer Hinſicht unter meiner perſön⸗ lichen Aufſicht unterſucht werden. Dies gibt mir häufig Gelegenheit, näher mit den Leuten zu reden und ſie auf ihren Endpunkt in America auszufragen. Ich verſäume bei dieſen Gelegenheiten nie, die Leute auf unſer Pilgerhaus aufmerkſam zu machen, ſoweit ſich dieſes mit meiner Stellung verträgt. . .. Da wir hier im letzten Jahre mindeſtens ein Drittel mehr Auswanderer als Hamburg hatten und in dieſem Jahre wahrſcheinlich einen noch höheren Procentſatz erreichen werden, wäre es ſehr zu wünſchen, daß uns die Dele⸗ gatenſynode nicht zu karg bedächte.“ (Auszug aus einem Schreiben des Ver⸗ einigten Staaten Conſuls Louis Lange zu Bremen.) Beſchloſſen, daß die Synode alle ihre Gemeinden dringend erſucht, die Kaſſe der Emigrantenmiſſion zu New York, von welcher auch die Kaſſen