# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1899_S81 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) Neunten Delegatenſynode von Miſſouri, Ohio u. a. St. 1899. 81 legung erkennen, daß es unverantwortlich wäre, Herrn Vopel aus unſern Dienſten zu entlaſſen und das wichtige Hülfswerk in Hamburg fallen zu laſſen. Wir entſchloſſen uns daher, Herrn Vopels Dienſte in bisheriger Weiſe beizubehalten bis zur Verſammlung der Synode, die uns dann des Weiteren rathen möge. „Auch unſere Hülfsſtation in Bremen befindet ſich nicht in günſtiger Lage. Obgleich ja auch Herr Schmidt mit großer Treue zum Beſten unſerer Miſſion arbeitet, ſo haben doch die Einnahmen auch an dieſer Station eine Abnahme zu verzeichnen in Folge des Rückganges der Einwanderung. Trotz⸗ dem aber glaubte die Commiſſion auch dieſer Station ihre Hülfe nicht ent⸗ ziehen zu dürfen, da uns durch Herrn Schmidt bedeutende Dienſte geleiſtet werden. Die Synode wird zu entſcheiden haben, wie wir uns in Zukunft in Bezug auf Bremen zu verhalten haben. — Die Commiſſion erlaubt ſich einer ehrwürdigen Synode folgenden Vorſchlag zur Beſprechung, resp. An⸗ nahme zu unterbreiten: „Daß die Synode die Vorſtationen in Hamburg und Bremen als die ihrigen anerkennt und übernimmt. „So wolle denn der HErr unſer treuer Gott auch fernerhin dieſes Werk bei uns fördern und ſegnen zu ſeines Namens Ehre und vieler Seelen Heil.“ (Bericht der Emigrantenmiſſionscommiſſion zu New York.) Kaſſenbericht vom 1. Januar 1896 bis 31. December 1898. Saldo am 1. Januar 1896 .......................................... $ 1949.27 Einnahmen vom 1. Januar bis 31. Decbr. 1896 92015.31 „ „ 1. „ „ 31. „ 1897 87714.56 „ „ 1. „ „ 31. „ 1898 94207.63 Total $275886.77 Ausgaben vom 1. Januar bis 31. Decbr. 1896 $ 90412.89 „ „ 1. „ „ 31. „ 1897 88160.86 „ „ 1. „ „ 31. „ 1898 95573.66 Saldo am 31. Decbr. 1898 ........................................ 1739.36 Total $275886.77 „Die Frage, ob das Fortbeſtehen der Auswanderermiſſion in Ham⸗ burg, Deutſchland, durchaus nothwendig iſt, iſt mit einem entſchiedenen Ja! zu beantworten, und zwar um ſo mehr, als gerade jetzt ſeit ungefähr zwei Jahren ſich in landeskirchlichen Kreiſen ein ernſtliches Beſtreben bemerkbar macht, die Auswandererfürſorge mit Anlehnung an die in Bremen, Stettin und Hamburg beſtehenden landeskirchlichen Vereine, welche ſich der Sache ſeit Jahren bereits mit Eifer und Erfolg gewidmet haben, in die Hände eines deutſch⸗nationalen ‚evangeliſchen‘ Centralvereins zu legen. Darin, daß das Wiederanſchwellen des deutſchen ‚evangeliſchen‘ Auswanderer⸗ ſtromes nur eine Frage der Zeit iſt, ſtimme auch ich voll und ganz mit 6