# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1899_S79 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) Neunten Delegatenſynode von Miſſouri, Ohio u. a. St. 1899. 79 ſäet, der andere ſchneidet‘, oder mag die Frucht unſerer Arbeit erſt am lieben jüngſten Tage offenbar werden, Gottes Wille geſchehe! Bei alledem bleibt dies allezeit das Ziel Ihrer Miſſionare: Heiden — durch Gottes Wort — zu Chriſten zu machen und dieſe dann in Gemeinden zu ſammeln. Theure Väter und Brüder! Sie wollen für Ihre Miſſionare im Heiden⸗ lande den HErrn der Ernte bitten, daß er ihnen Kraft, Geduld und Muth ſchenke, weiter zu ſäen, und daß er trotz ihrer Unwürdigkeit ihnen verleihe, eher oder ſpäter auch mit Freuden ernten und ihre Garben bringen zu können. Im Namen der Conferenz: Kriſhnagiri, 29. März 1899. Th. Näther.“ „An die Ehrwürdige Conferenz der mit der Miſſouri⸗Synode ver⸗ bundenen Miſſionare in Oſtindien. Im HErrn geliebte Brüder! Die zur Zeit in St. Louis, Mo., verſammelte Delegatenſynode der deutſchen evangeliſch⸗lutheriſchen Synode von Miſſouri, Ohio u. a. Staa⸗ ten entbietet Ihnen auf Ihren aus dem fernen Heidenlande anhergeſandten Brudergruß ihren brüderlichen Gegengruß und verſichert Sie ihrer herzlichen Fürbitte, daß der HErr unſer Gott mit ſeiner Kraft und Hülfe, ſeinem Schutz und Schirm, ſeiner Gnade und Treue bei und mit Ihnen ſei und bleibe, Sie erhalte in der Wahrheit und in der Liebe und Ihnen zu Ihrer Arbeit Segen und zu Ihrem Kampfe Sieg verleihen wolle nach ſeinem Wohlgefallen. Im Namen und Auftrage der verſammelten Synode: H. C. Schwan, Präſes. Aug. Rohrlack, Secretär. St. Louis, Mo., 3. Mai 1899.“ Beſchloſſen, daß die Synode ſämmtliche Anordnungen der Com⸗ miſſion für Heidenmiſſion, welche ſie — laut ihres Berichtes — auf dem Miſſionsfelde in Oſtindien getroffen hat, gutheißt. Beſchloſſen, daß die Commiſſion für Heidenmiſſion ermuntert werde, baldmöglichſt zwei Perſonen aus dem Kreiſe unſerer Synode, welche die für die Miſſionsarbeit in Oſtindien nöthige Begabung und Tüchtigkeit beſitzen, berufe und zu geeigneter Zeit ausſende zwecks Verſtärkung unſers Miſſionsperſonals in Indien. Der Kaſſenbericht, welcher revidirt und richtig befunden worden iſt, weiſt als Ausgabe zur Betreibung des Werks der Heidenmiſſion in Oſt⸗ indien während der letzten drei Jahre — vom 1. Mai 1896 bis zum 24. März 1899 — die Summe von $10,599.93 nach. — Betreffs des Gehaltes und der nöthigen Nebenausgaben für die vier Miſſionare iſt aus dieſem Kaſſen⸗ bericht erſichtlich, daß der jährliche Gehalt für einen jeden der Miſſionare in runder Summe auf etwa $600.00 ſich beläuft und die Nebenausgaben auf etwa $200.00 zu ſtehen kommen.