# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1899_S62 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 62 Verhandlungen der 24ſten Allgemeinen oder ſind, ein ſehr großer. Es haben im Ganzen 250 Schüler die Anſtalt be⸗ ſucht. Davon ſtehen im Predigtamt 35, im Lehramt 1, ein Candidat er⸗ wartet Gottes gnädige Hülfe zur völligen Geneſung; im St. Louiſer Semi⸗ nar ſtudiren 16, in Springfield 1, in Fort Wayne 22, in Milwaukee 12, in Watertown, Wis., 2, in der Anſtalt ſind 27 zur guten Hoffnung berech⸗ tigende Schüler — Summa 117. Geſtorben, in Geſchäften thätig und als Aerzte und Advocaten fungirend ſind 133. Es ſind alſo im Amt der Kirche und bereiten ſich darauf vor faſt 47 Procent der geweſenen Schüler. Dar⸗ über freuen wir uns und danken Gott. Unſer Progymnaſium war ein Segen für unſere Synode und wird es durch Gottes Gnade auch in Zukunft ſein. „Wir müſſen unſere Gelehrtenſchulen erhalten und ausbauen. Aber wodurch kann das erzielt werden? Durch gedrucktes und gepredigtes Wort muß Luthers Geiſt und Sinn in die Gewiſſen unſerer Leute gebracht werden. Dann wird es uns an Schülern und an Mitteln für unſere Anſtalten nicht fehlen. Ferner müſſen wir unſere Gelehrtenſchulen den Umſtänden, dem Ort und der Bevölkerung in allen den Dingen anpaſſen, welche nicht das Bekenntniß unſers theuren Glaubens berühren. Das ſagen wir hinſichtlich unſers Progymnaſiums. Hier im Oſten veramericaniſirt ſich das Volk ziemlich raſch. Die engliſche Sprache wird die vorherrſchende. Da iſt es wohl die Sache werth, zu unterſuchen, ob dieſer Sprache nicht ein größeres Gebiet eingeräumt werden ſollte. Doch dieſes und was damit zuſammen⸗ hängt ſei ſpäteren Ueberlegungen überlaſſen. „Endlich ſei geſagt: Wir müſſen unſerer großen öſtlichen Bevölkerung etwas Ganzes bieten, einen ganzen Collegecurſus. Unſer College kann nur dadurch einen Namen bekommen, den Zauber, der Schüler herbeizieht. Damit gehen wir zurück auf den begründeten Wunſch unſers Oeſtlichen Diſtricts, unſer Progymnaſium zu einem vollen Gymnaſium auszubauen. „Zuletzt ſei berichtet, daß Herr W. Dick, der von der Ehrw. Allgemei⸗ nen Synode als Glied der Aufſichtsbehörde erwählt war, ſich weigerte, zu dienen. An ſeine Stelle erwählten die übrigen Glieder proviſoriſch Herrn N. A. Stemmermann aus der ev.⸗luth. St. Marcus⸗Gemeinde zu Brooklyn. Herr Heinr. Fiſcher, der unermüdliche Diener und Förderer der Anſtalt, wurde vom HErrn der Kirche abgerufen zur Ruhe der Kinder Gottes. An ſeine Stelle wurde Herr J. Oberbeck proviſoriſch erwählt. Wir bitten um Beſtätigung dieſer Wahlen. „Der treue HErr der Kirche walte in Gnaden über unſerer und über allen Gelehrtenſchulen unſerer theuren Synode zu ſeines Namens Ehre und zum Heil unſers ganzen Volkes! Amen.“ (Bericht der Aufſichtsbehörde zu Neperan, N. Y.)