# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1884_S65 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) Vierten Delegatenſynode von Miſſouri, Ohio u. a. St. 1884. 65 und die noch nicht kirchlich verſorgt ſind, ſo erkennt doch die Allgemeine Synode es für ihre Pflicht, ſich dieſes Werkes, wo immer es betrieben wird, als ihres eigenen anzunehmen und die einzelnen Diſtrictsſynoden zum Eifer in demſelben zu ermuntern, und zwar nicht nur diejenigen Diſtrictsſynoden, welche auf dem Felde der Miſſion bereits thätig ſind, daß ſie nicht ermüden, ſondern auch die, welche keine Gelegenheit haben, ein eigenes Miſſionsfeld zu bearbeiten, daß ſie nicht laß werden, durch Fürbitten und Gaben der Liebe überall da, wo dieſes Werk betrieben wird, dasſelbe kräftig zu unter⸗ ſtützen. Beſchloſſen, daß der 4te Beſchluß unter jenen in Bezug auf innere Miſſion, der ſich im 17ten Bericht der Allgemeinen Synode vom Jahr 1878, S. 53, findet, folgendermaßen abgeändert werde: „Den Miſſions⸗ commiſſionen der einzelnen Diſtrictsſynoden ſoll geſtattet ſein, in Zukunft viermal jährlich, nämlich am 1. Januar, 1. April, 1 Juli und 1. October, an den Präſes der Allgemeinen Miſſionscommiſſion zu berichten, um die für Betreibung der inneren Miſſion in ihrem Diſtricte nothwendigen Gelder alsbald nach der Berichterſtattung aus der allgemeinen Miſſions⸗ kaſſe ziehen zu können.“ Beſchloſſen, daß bei Neuwahl der Glieder der Allgemeinen Miſ⸗ ſionscommiſſion darauf geachtet werde, daß dieſelben nicht ſchon gliedlich einer Specialcommittee für innere Miſſion angehören, ſondern daß ſie viel⸗ mehr aus einem Diſtricte erwählt werden, welcher kein eigenes Miſſions⸗ feld zu bearbeiten hat. Es ſollen die für die allgemeine Miſſionscom⸗ miſſion zu erwählenden Glieder auch möglichſt nahe bei einander wohnen. Was ſchon bei Gelegenheit der Aufnahme von Paſtoren in die Synode gerügt wurde, das kam hier abermals zur Sprache, und inſonderheit klagte Herr Paſtor Sievers jun., ein Glied der Miſſionscommittee des Minneſota⸗ und Dakota⸗Diſtricts, über die ſo häufig vorkommende, die innere Miſſion ruinirende, Wegberufung der Reiſeprediger. Beſchloſſen, daß Herr Dr. Walther beauftragt werde, gegen ge⸗ nannte, dem Wachsthum des Reiches Gottes verderbliche Praxis ein ernſt⸗ liches Zeugniß im „Lutheraner“ abzulegen. Hierauf erledigte ſich, aufgefordert dazu, Herr Paſtor Bühler aus San Francisco, Cal., des Auftrags, welchen er von der dortigen Paſtoral⸗ conferenz bekommen und zu deſſen Ausrichtung er von ſeiner Conferenz an die Synode delegirt worden war. Mit warmen Worten ſchilderte er, wie er vor 24 Jahren nach Californien als ein Miſſionsprediger ausgeſandt worden ſei und daſelbſt eine gar troſtloſe kirchliche Wüſte vorgefunden habe. „Endlich erſtand in San Francisco eine Gemeinde, die auch ihren Miſſionsberuf je länger je mehr erkannte. Ihr Gebet war nicht vergeblich. Es kam Hülfe und der treue Gott ließ es an ſeinem Segen nicht fehlen. In Los Angeles, in Orange, in Oakland und in Stockton ſind die kirch⸗