# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1884_S47 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) Vierten Delegatenſynode von Miſſouri, Ohio u. a. St. 1884. 47 Lehrſäle in Wohnzimmer verwandelt werden. Freilich wäre dann noch immer kein Raum für die Mahlzeiten beſchafft, doch würden wir uns dann vorläufig mit zweimaligem Decken für jede Mahlzeit behelfen müſſen. „Außerdem hätte die Synode noch zwei Lehrerwohnungen zu bauen, nämlich für den 6ten Profeſſor, der noch in der Anſtalt wohnt, und für den 7ten Profeſſor. . . Käme der 6te Profeſſor nicht aus der Anſtalt, ſo würde der Mangel an Wohnzimmern immer noch bleiben.“ (Aus dem Bericht der Aufſichtsbehörde.) Beſchloſſen, daß ein zweites Seminargebäude zu Addiſon errichtet werde. Beſchloſſen, daß dieſes Gebäude nach einem von der Aufſichtsbe⸗ hörde zu Addiſon entworfenen Plane aufgeführt werde. Beſchloſſen, daß noch zwei Profeſſorenwohnungen in Addiſon er⸗ baut werden. Beſchloſſen, daß für Errichtung des Hauptgebäudes die Summe von $21,000 — mit Ausſchluß der Koſten für die innere Einrichtung —, und für den Bau der beiden Lehrerwohnungen die Summe von $5000, insgeſammt $26,000, bewilligt werden. Beſchloſſen, daß die Aufſichtsbehörde ſelbſt — mit Hinzuziehung einiger auswärtiger Glieder — die Baucommittee bilde. Einen Plankenweg vom Seminar bis zur Kirche zu legen, wurde weder für nöthig noch für gut ausführbar erkannt. „Wünſchenswerth wäre es jedoch, wenn vom Seminar bis zur Brücke der Salt Creek ein ſolcher Plan⸗ kenweg ſich befände, da dies die eigentliche unpaſſirbare Stelle iſt. Nun liegt aber ſchon ein Ausweg vom Seminar bis an das Ende des Dorfes Addiſon. Es wäre alſo nur noch eine Länge von 1100 Fuß übrig, die zu legen der Synode etwa $500 koſten würde.“ (Aus dem Bericht der Aufſichtsbehörde.) Beſchloſſen, daß auf einer von der Aufſichtsbehörde beſtimmten Strecke Weges zwiſchen dem Seminar und der Kirche ein Plankenweg her⸗ gerichtet und dafür die Summe von $500 bewilligt werde. „Eine Waſchanſtalt in Addiſon zu errichten, davon möchte ſowohl das Lehrercollegium als auch die Aufſichtsbehörde abrathen. Es iſt dies ein⸗ mal zu koſtſpielig und zum andern auch gar nicht wünſchenswerth. Ueber 100 Schüler haben in und um Addiſon Waſchleute, verkehren dadurch mit den Gemeinden und erhalten das Intereſſe an der Anſtalt wach. Von den übrigen Schülern ſind eine gute Anzahl wohl im Stande, ihre Wäſche zu bezahlen, und für die Aermeren haben wir eine Kaſſe errichtet, aus welcher die Unkoſten beſtritten werden. Da es nun in Addiſon arme Familien gibt, die ſolche Wäſche gern beſorgen, ſo iſt genügend für dieſe Sache ge⸗ ſorgt. Das Einzige, was fehlt, iſt Geld in die ſogenannte Waſchkaſſe. Wenn die Gemeinden in der Synode hierfür jährlich etwas beiſteuern, ſo iſt den Schülern geholfen und der