# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1878_S54 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) — 54 — Beſchloſſen, daß die ſtehende Commiſſion für innere Miſſion aus 3 Gliedern, und zwar aus den Paſtoren G. Link, A. Wagner und Ch. H. Löber (welche einen Präſes aus ihrer Mitte zu erwählen haben) gebildet werden ſoll. Beſchloſſen, daß eine Subcommittee, beſtehend aus ſämmtlichen Diſtrictspräſides und Viſitatoren, unter dem Vorſitze eines vom Allgemeinen Präſidium zu ernennenden Gliedes zuſammentrete, um die Vertheilung der Gelder, welche ſich gegenwärtig in der Allgemeinen Kaſſe für innere Miſſion befinden, dem Bedürfniſſe eines jeden Diſtrictes gemäß einzurichten. Emigranten⸗Miſſion. 1. In New York. Da die jährlichen Berichte über dieſe Miſſion im „Lutheraner“ ver⸗ öffentlicht worden ſind, und Jedermann ſich aus dieſen Berichten ein treues Bild über die Nothwendigkeit, Schwierigkeit und den Erfolg der Emigranten⸗ miſſion entwerfen kann, ſo wird hier nur ein kurzer Ueberblick über das in den drei letzten Jahren (1875—1877) Geſchehene gegeben. Die Zahl der bei ihrer Ankunft in New York empfangenen und weiter beförderten Perſonen betrug 1747. — An Geldern für Empfang und Weiter⸗ beförderung genannter Perſonen ſind während dieſer Zeit eingegangen $54,356.86. Bis auf einige hundert Dollars iſt dieſe ganze Summe wieder herausgezogen worden. — Briefe wurden gewechſelt 6028. — 90 Perſonen wurde Arbeit nachgewieſen. — An ganz oder theilweiſe mittelloſe Perſonen wurden Vorſchüſſe ausbezahlt im Geſammtbetrag von $5288.92. — Für ganz Arme wurden $651.55 verausgabt. Was die Einwanderung an und für ſich betrifft, ſo iſt dieſelbe bekannt⸗ lich ſeit unſerer letzten Delegatenſynode von Jahr zu Jahr, der Zahl nach, geringer geworden. Nichtsdeſtoweniger iſt die Arbeit unſeres Miſſionars eine noch immer durchaus nothwendige. Seine Thätigkeit iſt von Jahr zu Jahr in immer weiteren Kreiſen bekannt und anerkannt, wie auch ſein Rath und Beiſtand mündlich und ſchriftlich immer häufiger begehrt worden, ſo daß er über müßige Zeit nicht klagen konnte. Uebrigens ſcheint der Strom der Ein⸗ wanderung wieder einmal ſeinen niedrigſten Stand erreicht zu haben; denn ſchon zeigt ſich dies Jahr wieder eine Zunahme derſelben gegen das Vorjahr, und es ſind alle Anzeichen vorhanden, daß die Einwanderung, beſonders die deutſche, wieder größere Dimenſionen annehmen wird. Wohl nie wird der Strom ganz verſiegen; ſo lange unſere Synode deshalb Einwanderern noch dienen kann, ſollte ſie ihre Emigrantenmiſſion treulich pflegen, und die ein⸗ mal gewonnene Stellung an der Haupteingangspforte Amerikas ſo lange halten, als es Gott gefällt. Die Unterſtützung dieſes Werkes ſeitens unſerer Gemeinden hat leider um ein Bedeutendes abgenommen, während die Ausgaben für dieſe Miſſion