# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1853_S252 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) — 252 — 4. Der völlige durch die gegenwärtig ſich in Cleveland verſammelnde Synode von Miſſouri beſtätigte Bruch zwiſchen beiden Synoden, da ſie durch Verweigerung dieſes angebotenen Friedensweges nicht nur in hartnäckiger Unbußfertigkeit, in unchriſtlicher Gewaltthat und Selbſthülfe, in Selbſt⸗ richterei und Eingriff in unſer Amt beharren wollen. Sondern dann als eine Kains⸗Kirche uns wiſſentlich und muthwillig verfolgen und ver⸗ ketzern, die ſie doch ſelbſt als Brüder, die auf gleichem Bekenntnißgrunde ſtehen, bekennen. Der barmherzige Gott ſegne dieſe unſere treue Strafe und Vermahnung, daß wir die Ehrwürdige Synode von Miſſouri als chriſtliche, lutheriſche Mitbrüder gewinnen mögen, indem ſie uns hören. Amen! Buffalo, den 27. Mai 1853. J. Andr. A. Grabau. — G. A. Kindermann. — Joh. Friedr. Wink⸗ ler. — H. C. G. von Rohr. — F. J. Müller, Paſtor. — F. Wm. Wier, Paſtor. — E. A. H. Lange. — G. Türk, Paſtor. — C. A. Schröer, Paſt.— J. G. Böhm, Paſtor. — C. Kühn, Paſtor. Die Gemeine⸗Deputirten: Carl Gottlieb Valentin Wehſer. — Martin Taute. — Heinrich Stä⸗ ger. — Daniel Page. — Chriſtian Haſeley. — Friedrich Reh. — Friedrich Heidtke. — Chriſtoph Köhn. — Philipp Müller. — Philipp Rauch. — John Laible. Im Namen der hochgelobten heiligen Dreieinigkeit. Amen. Die deutſche evangeliſche lutheriſche Synode von Miſſouri, Ohio und anderen Staaten an die Ehrwürdige Synode von Buffalo. Gnade, Barmherzigkeit und Friede von Gott dem Vater und von dem HErrn IEſu Chriſto, dem Sohne des Vaters, in der Wahrheit und in der Liebe ſei mit uns. Amen. Das von der Ehrwürdigen Synode von Buffalo an uns gerichtete Schreiben vom 27. v. M. haben wir erhalten. So groß auch die Hoffnun⸗ gen waren, welche ſchon das Eingehen eines ſolchen Schreibens in uns er⸗ wecken mußte, und ſo wohlthuend uns der gemäßigte Ton war, in welchem dasſelbe abgefaßt iſt, ſo tief mußte es uns betrüben, daraus zu erſehen, daß die Ueberzeugung, ohne vorausgegangene Abthuung des uns angeſchuldigten Unrechts könne kein chriſtliches Geſpräch über die beſtehenden Lehrdifferenzen angeſtellt werden, nun auch von der ganzen ehrwürdigen Synode von Buffalo mit Herrn Paſtor Grabau getheilt werde und daß wir daher nun von dieſer ganzen ehrwürdigen Körperſchaft mit unſerm Geſuch um ein Colloquium zurückgewieſen und zu vorausgehender Anerkenntniß, daß wir im Unrecht ſeien, aufgefordert werden. Wir müſſen dies, als dem Worte Gottes widerſprechend, zurückweiſen. Unſer einfacher Grund iſt dieſer, weil wir erſt dann überzeugt werden könnten, der ehrwürdigen Synode von Buf⸗ falo Unrecht gethan zu haben, wenn uns nachgewieſen würde, daß dieſelbe die Irrthümer in der Lehre nicht hege und die darauf gegründete gewiſſens⸗ beſchwerende Praxis nicht befolge, um welcher willen wir von ihr ſich Tren⸗ nende in unſern Verband aufgenommen haben. Die Ehrwürdige Synode von Buffalo glaubt nun zwar für ihre Weigerung, mit uns vorerſt über die