# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1849_S87 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) — 87 — Die Koſten für die halbjährliche Erhaltung dieſer Station ſind: 1. Beköſtigung und Bekleidung für 5—7 Knaben ..................................... $100.00 2. Für Miſſionsreiſen ............................................................... 30.00 3. Lohn einer Magd ................................................................. 12.00 4. Perſönliche Bedürfniſſe des Miſſionars ......................................... 100.00 ——————— Summa ......................................................... $242.00 Die halbjährlichen Koſten für beide Stationen betragen alſo 459 Dollars, die jährlichen ................................ 918 Dollars. Miſſionar Baierlein überläßt es der Synode, zu entſcheiden, ob auch an die vor Hunger oft kranken Heiden etwas ausgetheilt werden ſolle, und bemerkt dabei, daß er in ſeinem letzten Schreiben vom Nürnberger Central⸗ verein dazu aufgefordert ſei. Die Commiſſion ſchlägt ferner vor: 1. die Synode möge die Uebernahme der Stationen in Michigan vom 1. Juni dieſes Jahrs an rechnen. Um der bequemern Rechnung willen ſei es wohl am beſten, halbjährlich nach dem bürgerlichen Jahre das Geld für die Unterhaltung der Miſſion an die Sta⸗ tionen zu ſenden. 2. Die Synode möge allen ihren Gliedern recht dringend die Pflicht ans Herz legen, durch Gebet und Gaben an Geld, und wo mög⸗ lich auch an Kleidungsſtücken, Nahrungsmitteln u. ſ. w. zum fröhlichen Gedeihen der ihr übergebenen Stationen beizutragen, und die Gemeinden zu lebendiger Theilnahme aufzufordern. 3. Die Synode möge eine verantwort⸗ liche Committee ernennen und mit der nöthigen Vollmacht verſehen, um das Verhältniß des Miſſionars Auch zu ordnen, ſobald derſelbe um Aufnahme in die Synode nachſuchen ſollte u. ſ. w. Was endlich Oregon betreffe, ſo fehle es zwar zur Zeit noch an Mitteln, um eine Miſſion dahin auszuführen. Indeß empfiehlt die Commiſſion der Synode, ihre Aufmerkſamkeit und ihre Gebete den Heiden in jenem fernen Lande am ſtillen Meer nicht zu entziehen, da man gegründete Urſache habe zu hoffen, daß der HErr zu ſeiner Zeit, und vielleicht ſchon bald, dem Evan⸗ gelium dorthin Bahn machen werde. Beachtenswerth ſei auch die ſtete Aus⸗ wanderung, welche nach Californien ſtröme, in deren Folge die Verbindung mit jenem Lande immer mehr befördert werde; — beachtenswerth ſei es, daß auch Chineſen, vom Golde angelockt, nach Californien kommen. Mögen ſie einſt, ſagt die Commiſſion ſchließlich, durch den Dienſt unſerer Sendboten die köſtliche Perle finden; — möge der HErr uns erleuchten, daß wir genau auf ſeine Fingerzeige achten! Urkunde in Betreff der Uebergabe der Miſſionsſtationen Frankenmuth und Bethanien. An den Vorſitzenden der Miſſionscommittee der deutſch⸗lutheriſchen Synode von Miſſouri, Ohio und andern Staaten, Herrn Paſtor Hermann Fick in Neu⸗Melle, Mo. Aus mehreren Schreiben, welche von Mitgliedern der ehrwürdigen Sy⸗ node von Miſſouri, Ohio u. a. St. an den mitunterzeichneten Pfarrer Wilhelm Löhe gekommen ſind, war zu erſehen, daß die Vorausſetzung, als ſtehe die Miſſionsſtation zu Frankenmuth, Mich., unter Leitung des genann⸗ ten Pfarrers, nicht ohne Einfluß auf die Ordnung ihres Verhältniſſes zu der erwähnten Synode geblieben iſt. Zugleich fand man den Wunſch aus⸗ geſprochen, daß die Station der Synode übergeben werden möchte. Gegen dieſes Anſinnen wußte Pfarrer W. Löhe durchaus nichts einzuwenden, da er