# LCMS Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1849_S82 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) — 82 — Die deutſche evang.⸗lutheriſche Dreieinigkeits⸗Gemeinde ungeänderter Augsburgiſcher Confeſſion in New York, wodurch deren Paſtor, Th. J. Brohm, ſtimmberechtigt ward. Die evang.⸗lutheriſche Gemeinde in Frankenluſt, Mich., wodurch deren Paſtor, F. Sievers, ſtimmberechtigt ward. Folgende Prediger, deren Gemeinden bereits zur Synode gehören, wur⸗ den als ſtimmberechtigte Synodalglieder aufgenommen: L. W. Habel, Paſtor der Gemeinden in und bei Pomeroy, Meigs County, Ohio. F. Nützel, Paſtor der St. Thomas⸗Gemeinde in Harriſon Townſhip, Van Wert County, Ohio. G. Schaller, Paſtor der ev.⸗lutheriſchen Gemeinde in Philadelphia, Pa. Außerdem wurden noch Folgende als berathende Mitglieder auf⸗ genommen: J. G. Wolf, } Lehrer der Fort Wayner Gemeinde. A. L. Zagel, } A. Fritze, Hülfsprediger in Allen und Adams Counties, Ind. E. M. Baierlein, Miſſionar in Bethanien, Saginaw County, Mich. F. Hoffmann, Paſtor in Schaumburg, Ill. J. G. Kunz, Paſtor in Indianapolis, Ind. J. Bernreuther, Paſtor in Miſhawaka, Ind. J. F. F. Winter, Lehrer der Altenburger Gemeinde. E. O. Wolff, Paſtor in Perryville, Mo. C. H. S. Buttermann, Paſtor in Cheſter, Randolph County, Ill. R. Lange, Paſtor in St. Charles, Mo. Ausſchließung und Austritt von Synodalgliedern. Da, wie aus dem Jahresbericht erhellt, der Präſes den vormaligen Paſtor F. W. Pöſchke nach dem Schluß der Synodalſitzungen des vorigen Jahres von der Synode ausgeſchloſſen hatte, ſo wünſchte der Präſes nun zu wiſſen, ob die Synode glaube, daß er, wie ihn Herr Pöſchke beſchuldige, damit ſeine Befugniß als Präſes überſchritten und gegen die Synodalverfaſſung gehandelt habe; oder ob es nicht vielmehr ſeine Pflicht geweſen ſei, unter den dringenden Umſtänden alſo zu handeln. Nach langer und vielſeitiger Beſprechung und Beleuchtung der Sache gab die Synode folgende Erklärung ab: „In Hinſicht auf die vom Präſes nach dem Schluſſe der Synode voll⸗ zogene Ausſchließung des Herrn Pöſchke, ſo beſtätigt die Synode dieſelbe; denn obgleich in Bezug auf ſolche Fälle kein erledigender Paragraph in unſerer Synodalverfaſſung bis jetzt vorhanden iſt, ſo ſteht dennoch das Ver⸗ fahren des Präſes, Angeſichts der vorliegenden Thatſachen und der in der Paſtoralconferenz offenbar gewordenen Unbußfertigkeit des Angeklagten, in mittelbarem Zuſammenhange mit dem Schluſſe von § 5, Cap. II; — auch hätte der Präſes, wenn er bis zur nächſten Synodalverſammlung den Herrn Pöſchke als Glied der Synode anerkannt hätte, ſich wider Gottes Wort ver⸗ ſündigt und ſich theilhaftig gemacht fremder Sünden, wenn Herr Pöſchke als Synodalglied in der Zwiſchenzeit die Bedienung einer Gemeinde angenom⸗ men und muthmaßlich großen Schaden angerichtet hätte.“ Um für ähnliche Fälle in Zukunft Vorkehrung zu treffen, faßte die Synode folgenden Beſchluß als Zuſatz zur Conſtitution: