# Lehre und Wehre_St. Louis Missouri_M rz 1856_S96 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 96 Vermischte kirchliche Nachrichten. ist, nicht was seiner Vernunft so vorkommt. — In derselben Nummer des „Luth. Obs.“ findet sich ein von 41 Reverends und Laien unterzeichneter friedlicher Vorschlag (pacific overture), den ganzen Streit wegen der Platform ruhen zu lassen, zu der alten Lehrbasis der Generalsynode zurückzukehren, sich daher nur zu dem Worte Gottes, als der einigen untrüglichen Regel des Glaubens und Lebens, ohne Rückhalt zu bekennen und allein eine fundamentelle Uebereinstimmung mit der augsburgischen Confession zu bezeugen und zu derselben Erklärung die Synode, zu der man gehört, zu vermögen. Unter den Unterzeichnern finden sich auch die Folgenden: H. L. Baugher, M. Jacobs und M. L. Stöver vom Gettysburger College; S. S. Schmucker und C. P. Krauth vom Gettysburger Seminar; ferner die Herren P. Anstädt, D. A. Bühler; Aug. H. Lochmann und C. A. Morris von Jork, Pa.; H. S. Miller von Lebonon, Pa.; Wm. F. Eyster und Fred. Smith von Chambersburg. Pa.; F. R. Anspach und C. C. Baughman von Hagerstown, Md.; T. Newton Kurtz von Baltimore; Geo. Diehl von Frederick, Md. Uns will bedünken, auch diese Herren, obgleich sie, wie sie sagen, Opponenten und Apologeten der Platform in sich schließen, kommen „zu spät.“ Zwischen ihnen und den Fleischtöpfen der Generalsynode liegt eine zu große Wüste. Mögen sie darin nicht umkommen, sondern das Canaan der rechtgläubigen Kirche finden. „Lutherophilus.“ Das erste Heft dieses von Pastor Keyl in Baltimore begonnenen Magazins „zur Beförderung eines fruchtbaren Studiums der Theologie“ finden wir in dem in Jenkau erscheinenden „Ev.-Luth. Gemeinde-Blatt“ vom 17. Nov. v. J. mit folgenden Worten recensirt. „Gründlicher und umfassender hat in unsern Tagen wohl nicht leicht Jemand Luthers Schriften studirt als Keyl. In obigen Schriften sagt er uns in 6 Briefen, wie man beim Studium der Schriften Luthers zu verfahren habe. Daß ein solcher wohlgemeinter Rath für jeden luth. Theologen eine gar angenehme Gabe ist, darf ich nicht erst sagen, wir wünschten das Büchlein in den Händen aller Theologie Studirenden, namentlich aber aller luth. Pfarrer, die noch mit Luthern, dem Vater unserer Kirche leben und von ihm lernen.“ — Möge dieses aufmunternde Zeugniß aus dem alten Vaterlande den Schreiber des „Lutherophilus“ zum ferneren Schreiben, uns Leser aber zum Wiederlesen und ferneren Lesen ermuntern. Druckfehler des vorigen Heftes. Seite 33 Zeile 2 von unten lies anstatt: C. Kurtz — B. Kurtz. „ 37 „, 17 „ „ schalte nach dem Wort: „Unräumlichkeit“ folgenden Satz ein: die Abstraction von Größe, Schwere, Ausdehnung, kurz von jeder „ 37 „ 16 „ „ lies anstatt: himmlischen — sinnlichen. —