# Lehre und Wehre_St. Louis Missouri_Februar 1856_S43 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) Das kirchliche Informatorium. 43 kennen gelernt haben und durch keinen Scharfsinn erreichen, gegeben habe.“ (Cap. 6. sect. 2. quaest. 2. fol. 1221.) — So hoffen wir denn, daß mit dieser kurzen Auseinandersetzung die Frage, ob unsere Kirche Consubstantiation oder Impanation lehre, für diejenigen, denen es um Wahrheit redlich zu thun ist, abgethan ist. Diejenigen Ankläger freilich zum Stillschweigen bringen zu wollen, denen pro ratione voluntas ist, wäre ein eben so thörichtes und vergebliches Unternehmen, als durch immer lauteres Rufen ein Echo zum Stillschweigen nöthigen zu wollen. Wir sind übrigens fest davon überzeugt, daß mancher, der jetzt noch eine geheime Scheu vor der lutherischen d. i. biblischen Lehre vom heil. Abendmahle bei sich trägt, diese Lehre mit Freuden annehmen würde, wenn er dieselbe nach ihrem wahren Inhalt kennen lernte und wenn ihm dieselbe nicht durch die gewissenlosen Entstellungen unserer Gegner so monströs dargestellt würde. Denn wer von Herzen glaubt, daß die heil. Schrift Gottes Wort und daß Christus Gott und Mensch in Einer Person sei, wie sollte der nicht glauben, daß auch das Wort: Das ist mein Leib! Wahrheit sei und daß der Gottmensch, der sich den Sündern so ganz gibt, auch seine in die Gottheit aufgenommene Menschheit uns mittheilen wolle und könne? * * * (Eingesandt.) Das kirchliche Informatorium. Die Buffalo⸗Synode hat sich in diesem ihrem Organ seit einigen Jahren bemüht, ihre feindliche Haltung dadurch zu beschönigen, daß sie uns schreiende Ungerechtigkeiten zumißt. Auf diese Beschuldigung weiter einzugehen, als bereits geschehen ist, würde dem Einzelnen selbst dann nicht gebühren, wenn noch Raum dazu wäre. Dagegen möchte es am Orte sein, daß Jemand darauf hinweist, wie vortrefflich unsere Verklägerinn durch ihr Gebahren, vor allem aber durch ihr Beharren im Irrthum fort und fort diejenigen rechtfertigt , denen sie es zum Gewissen macht, von ihr ausgegangen zu sein. Einsender dieses ist sich bewußt, nur eine geringe Probe zu liefern, wenn er die falsche Deutung ans Licht zieht, womit das Informatorium eine Stelle unsrer Bekenntnißschriften entkräften will. Unser Widerpart hat zwar den Rauch, der in der betreffenden Nummer jenes Blattes dazu dienen soll, die Wahrheit unkenntlich zu machen, einem Holze entlockt, das sonst einen guten Geruch hat; aber das kann uns nicht hindern, die Fußtapfen zu verfolgen, mit denen St. Paulus Gal. 2, 4—6. den schmalen Weg bezeichnet. No. 7. Jahrgang 5 des Informatorium lesen wir Folgendes: „Beiläufig sei hier bemerkt, wie falsch und verwirrend diese Stelle“ (Apologie über den 7. Artikel der Augsburgischen Confession: „Aber die Kirche ist