# Lehre und Wehre_St. Louis Missouri_November 1855_S347 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) Synodale Erklärung. — Geständniß G. H. v. Schubert's. 347 (Aus dem Lutheraner.) Synodale Erklärung. Den 15. October 1855. Der Unterzeichnete übersendet als Secretär der Ev.-luth. Synode von Virginien die beifolgende Einleitung und Beschlüsse, die auf der 26. Versammlung besagter Synode, in der Zions-Kirche, Augusta Co., Va., vom 4. bis 9. October 1855 abgehalten, in Beziehung auf die „Definite Synodical Platform" angenommen sind, zur Einrückung in den „Lutheraner:" „Da ein gewisses anonymes Document unter dem Namen „Definite Synodical Platform" in den Gemeinen zum Vorschein gekommen und unter unsere Prediger vertheilt ist, und da wir nicht wissen, ob dies ein Freund oder ein Feind gethan hat, und da die Sache unberufen und geeignet ist, Spaltungen und Streit anzurichten, und überdies als ein unverantwortlicher Eingriff in die Lehr-Grundlage unserer Kirche und als ein anmaßendes und unverschämtes Vorschreiben erscheint;" So sei erstlich „beschlossen, daß wir als eine Synode unser Verdammungs-Siegel auf diesen Versuch sowohl wie alle andere ähnlicher Art drücken, und unsere Schwester-Synoden vor Annahme dieses seltsamen Documentes warnen; zum anderen beschlossen, daß wir das Verfahren unserer Brüder von der Wittenberg Synode, die dieses seltsame Document angenommen hat, tief beklagen und sie herzlich bitten, besagtes Verfahren in Wiedererwägung zu ziehen; noch beschlossen, daß diese Einleitung und Beschlüsse vom Secretär an die verschiedenen Zeitungen der Kirche zur Veröffentlichung gesendet werden." A. S. Rude, Secr. Geständniß G. H. v. Schubert's. Im vorigen Jahre erschien in Erlangen ein Schriftchen des in der Ueberschrift genannten, unter den Christen deutscher Zunge in unserer Zeit wohlbekannten und hochgeachteten, Mannes, welches den Titel trägt: „Die Zaubereisünden, in ihrer alten und neuen Form betrachtet." Dieses Schriftchen eröffnet der Verfasser mit folgendem Bekenntniß: „Der Schreiber dieser Blätter hat sich in manchen seiner ältern Schriften durch einen ihm selber inwohnenden krankhaften Hang verleiten lassen, viele jener eben so seltenen als seltsamen Erscheinungen aus einem nächtlichen Traumgebiete der menschlichen Natur für gesunde und geistig hochachtbare zu halten, welche doch ihrem Wesen nach krankhaft sind und der höhern Weihe des Geistes ermangeln. Er hat auf das Vogelgeschrei phantastischer Visionen, auf die Orakelsprüche unserer modernen Pythien und Cassandoen mit abergläubiger Hingebung geachtet, und die Gefahren nicht erkannt, die unsern Forschungen im Nachtgebiete der magischen Zustände und Erscheinungen auf jedem Schritte begegnen: Gefahren eines Truges, welcher von mehr als menschlicher Art ist." Weiter