# Lehre und Wehre_St. Louis Missouri_August 1855_S250 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 250 Liturgie und Agende, ꝛc. Kirche. 1. Die Einführung und Durchführung der Union — Einführung in Nassau, Baden, Rheinbaiern — Friedrich Wilhelm III. — David Schulz und Scheibel — Steffens — die Agende — Hahn und Olshausen — die preuß. Lutheraner — die Unionsdoktrin. 2. Die Theologie des neuen Lebens — Mission — die religiös-sittlichen Zustände der Gegenwart — die innere Mission — die Seelsorge — die Verfassung — der Kultus — die Predigt — die Bewegungen der römischen Kirche — der kirchliche Liberalismus und die Union in ihrem Einfluß auf die Entwickelung des kirchlichen Bewußtseins. 4. Die confessionelle Theologie — Princip — Schriftauslegung — Dogmatik — Kirchengeschichte — Stellung zur römischen und protestantischen Kirche. (Eingesendet von Th. Brohm.) Liturgie und Agende, ein Kirchenbuch für die ev.-luth. Kirche in den Vereinigten Staaten. 1855. Mag immerhin eine einmal bestehende Agende nicht allewege ein entsprechender Ausdruck des innern geistlichen Lebens der Kirche, in welcher sie gebraucht wird, sein, so verhält sichs doch anders mit der Abfassung und Einführung einer neuen Agende; von ihr kann man auf den dermaligen Standpunkt, den die Kirche einnimmt, zumal wenn sie nicht von oben herab aufgedrungen, sondern mit freiwilliger Zustimmung angenommen worden ist, mit ziemlicher Gewißheit einen Schluß machen. In diesem Betracht nimmt die genannte Agende ein ernstes Interesse in Anspruch. Indem wir diese Agende von 1855 mit der von 1842 vergleichen, so können wir wenigstens den guten Willen, etwas Besseres zu liefern, nicht verkennen. Zu diesem Besseren zählen wir gern eine theilweise, leider noch zu dürftige Benutzung alter guter lutherischer Agenden, die Aufnahme von Vesperfeiern, einen correcten Abdruck der unveränderten Augsburgischen Confession, die Abstellung eines die Existenz und Wirkung des Teufels in Frage stellenden Zusatzes in dem ersten Taufformular von 1842 und endlich eine die lutherische Lehre von der realen Gegenwart des Leibes und Blutes Christi im Abendmahl ausdrückende Distributionsformel im ersten und zweiten Abendmahlsformulare. Dessen freuen wir uns, als eines wirklichen Fortschritts, welcher zugleich der Hoffnung Raum gibt, daß endlich doch die lutherische Wahrheit obsiegen und die noch übrigen un- und antilutherischen Elemente ausstoßen werde. Auf der andern Seite wird unsere Freude nicht wenig getrübt durch Wahrnehmung solcher Bestandtheile der Agende, die mit der Augsburgischen Confession in schreiendem Widerspruch stehen. Wir wollen nicht reden von einer Anzahl von, der gesunden Bibel- und Kirchensprache entbehrenden Ge-