# Lehre und Wehre_St. Louis Missouri_Januar 1855_S17 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) Das neueste papistische Concil ꝛc. 17 bei dem Tode des HErrn zweifelte, so doch, daß sie durch die Ehre und Kraft der Auferstehung wieder fest wurde, weil alle in einer gewissen Bestürzung bei dem Tode des HErrn zweifelten, jedoch in ihrem Zweifel nicht verblieben ... denn darin wird einer gerichtet, wozu er geneigter ist. Die Offenbarung Johannis bestätigt dieß, denn sie sagt: ‚den Zweiflern [den Verzagten] und Ungläubigen, derer Theil wird sein in dem Pfuhl, der mit Feuer und Schwefel brennet.‘ Darum wenn einer nicht im Zweifel bleibt, so wird er vom Tode errettet, das heißt, er entgeht dem Tode, weil über Gott oder über Christum zweifeln der Tod ist; und dadurch, daß er aufhört zu zweifeln, entrinnt er dem Tode.“ (Quaestt. ex N. T. c. 73.) Derselbe: „Maria ist seliger dadurch, daß sie Christum in Glauben erfaßte, als dadurch, daß sie Christi Fleisch empfieng.“ (Lib. de S. virgin. c. 3.) Ambrosius (gestorben 397): „Wohl ist Christus der Uebertreffende, weil Er allein es ist, den die Netze der Sünden nicht bestrickten. Alle waren in den Netzen, ja noch immer sind wir in den Netzen, weil Niemand ohne Sünde ist, ohne der einige JEsus, welchen, da er von keiner Sünde wußte, der Vater für uns zur Sünde gemacht hat. Denn er hat ihn den Stricken übergeben, hat ihn den Netzen überliefert, indem er ihn sendete, nicht in der Sünde, in welcher alle Menschen waren, sondern in der Gestalt des sündlichen Fleisches, um die Sünde im Fleisch durch Sünde zu verdammen (Röm. 8, 3.). Das Fleisch war Sünde, insofern als es durch den geerbten Fluch verdammt war.“ (Im 118. Ps. Serm. 6.) Gregor von Nyssa (gest. 396.): „Der (Christus) ist es also, der auf eine neue und besondere Weise der Zeugung aus allen Myriaden einzig und allein so geboren ist, und weiß und roth mit Recht genannt wird wegen seines Fleisches und Blutes, der Auserwählte aus den vielen Tausenden wegen der unbefleckten und sündenfreien Beschaffenheit seiner, von der Geburt der Uebrigen verschiedenen Geburt.“ (In cant. cant. hom. 13.) Athanasius (gest. 373.): „Christus schalt die Mutter aus“ (Joh. 2, 3. 4.). (Contra Arian. or. 4.) Chrysostomus (gest. 407.): „Er (Christus) machte ihr (der Maria) Vorwürfe, da sie zur Unzeit bat.“ (Ja Chrysostomus nennt die Bitte Mariens eine aponoia, d. h. eine „Tollkühnheit“, eine „Unverschämtheit “, was wir zwar nicht billigen, was aber klar zeigt, wie wenig man zu Chrysostomus' Zeit daran dachte, Maria zu einem sündlosen Wesen zu machen.) (Homil. 45 in Matth.) Epiphanius (gest. 403.) schreibt gegen die ketzerischen Collyridianer, welche mit Maria allerlei Abgötterei trieben: „Allerdings war der Leib Mariens heilig, aber nicht Gott. Allerdings war sie Jungfrau und geehrt, aber uns nicht zur Anbetung gegeben, sondern sie selbst war eine Anbeterin dessen, welcher aus ihr dem Fleische nach geboren worden, vom Himmel aber aus